Im Gespräch mit Axel Abdur Rahman Kirchhoff

Axel Kirchhoff, geboren 1968 in München, wuchs in Stuttgart, in Old Greenwich (Connecticut, USA) und in München auf. Mit 17 Jahren kam er über einen Theater-Workshop mit dem Naqshbandi-Sufi-Orden in Kontakt und konvertierte zum Islam; seinen muslimischen Namen Abdur Rahman trägt er bis heute. 1994 zog er ins Toggenburg, machte eine Lehre als Kunstschmied und arbeitete später als Industrieschweisser, bevor ihn sein Weg zur Fotografie führte. Seit 2014 führt er ein eigenes Atelier in St. Gallen. Im Mai 2025 erschien sein Buchprojekt «Silent Portraits»: ein zweisprachiger Bildband mit 122 Schwarz-Weiss-Porträts von 66 Menschen aus über 27 spirituellen Traditionen.

Axel erzählt, wie ein einziger gehörter Gebetsruf mit 16 Jahren sein Leben in eine völlig neue Richtung lenkte – und wie sein Sufi-Lehrer ihn Jahre später ausgerechnet zum Schmiedehandwerk riet, obwohl er sich als Mönch sah. Wir sprechen über Vertrauen in eine spirituelle Autorität, über den harten Umweg über die Industrieschweisserei zurück zur Kunst, und ausführlich über die Entstehung von «Silent Portraits»: vom ersten Shooting während des Corona-Lockdowns bis zur Entscheidung, alle 66 Porträts in Schwarz-Weiss zu zeigen. Was bei allen Gesprächen durchklingt, ist eine beharrliche Neugier auf das, was Menschen über alle Traditionen hinweg verbindet.

Wir sprechen über:

🕌 Kindheit zwischen Stuttgart, den USA und München – und der Bibelkreis vor dem Sufismus
📯 Der Gebetsruf, der alles veränderte – eine Begegnung in einem Jugendtheater-Workshop
✈️ Die erste Reise zu Scheich Nasim nach Zypern
🤲 Was den Naqshbandi-Orden ausmacht – Sohbet, das verborgene Dhikr und das Leben «in der Welt, nicht von der Welt»
🔁 Konversion mit 17 – und die Reaktion des Umfelds
🔥 Vom Tänzer zum Kunstschmied – auf den Rat des Lehrers
⚡ Gesundheitskrise als Industrieschweisser und der Umweg zur Fotografie
📷 Wie aus dem Corona-Lockdown das Buchprojekt «Silent Portraits» entstand
🧘 Die fünf Meditationsthemen, über die jede porträtierte Person während des Shootings nachdachte
🌍 66 Porträtierte aus über 27 Traditionen – von Sufi-Scheichs bis «einfach Mensch»
⚫ Warum das Buch komplett in Schwarz-Weiss erscheint
📖 Wie «I will pray you find a publisher» zum fertigen Buch führte

Ein Gespräch über Zugehörigkeit, Handwerk und darüber, was es braucht, damit sich ein Mensch vor der Kamera – und im Leben – wirklich zeigt.

Weitere Informationen:
Buch «Silent Portraits»: silentportraits.ch
Website Axel Kirchhoff: axelkirchhoff.ch

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Theme Song Axel
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